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Deutsches Zentrum für Herzinsuffizienz Würzburg
Comprehensive Heart Failure Center

Straubmühlweg 2a
97078 Würzburg

Tel.: (+49)931-201-46333
Fax: (+49)931-201-646333

Für Patienten: (+49)931-201-46301

Universitätsklinikum Würzburg
Klinik und Poliklinik für Thorax-, Herz- und Thorakale Gefäßchirurgie

Oberdürrbacher Str. 6
97080 Würzburg

Telefon: 0931/201 33001
Fax: 0931/201 33009
E-Mail: info.htc@ukw.de

Das Herztransplantationsprogramm

Durch die stetig fortschreitende Entwicklung von Therapie- und Behandlungskonzepten können viele Patienten mit angeborener oder erworbener Herzschwäche deutlich länger überleben als noch vor 10 Jahren. Das heißt aber auch, dass trotz vieler Neuerungen in der maschinellen Herzunterstützung („Kunstherz“) oder Verbesserung der Herzleistung durch neue Therapien bei Herzrhythmusstörungen nicht alle Patienten dauerhaft eine ausreichende Herzfunktion erlangen können. Dadurch steigt die Zahl der Patienten auf der Warteliste für ein Spenderherz kontinuierlich.

Die erste Herztransplantation in Würzburg wurde im Jahr 1989 durchgeführt, bis zum Jahr 2000 wurden 26 Herzen transplantiert. Wegen des hohen personellen Aufwands war das Programm bis 2008 gestoppt. Mit Herrn Prof. Dr. Leyh, der 2007 die  Klinik für Thorax-, Herz- und thorakale Gefäßchirurgie übernahm, kam es zum Neustart des Programms.

Unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Aleksic wurden seitdem weitere 29 Herzen transplantiert, zwischen 10 und 20 Patienten befinden sich regelmäßig auf der Warteliste, manche davon sogar mit hoher Dringlichkeit auf unserer Intensivstation.

Gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Herzinsuffizienz steht in Würzburg bereits eine herausragende Expertise und Infrastruktur für Vorbereitung und Nachsorge bereit (Leitung Transplantationsangelegenheiten Herr Prof. Dr. Störk, Kardiologie). Mit Frau Dr. Güder, die sich einige Monate zur Fortbildung für Transplantationsnachsorge im Transplant Center des Barnes-Jewish Hospital der Washington University School of Medicin, St. Louis, USA befand, wurde das Team noch durch eine speziell weitergebildete Kardiologin verstärkt.